Mittwoch, 31. Juli 2019
Welpen roh füttern
gewolftes Rind-Fleisch aus Schlund (ohne Schilddrüsen) und Pansen mit Möhre und Kräutern (hier Brennessel), Fischöl und Knochenmehl. Es zeigte sich dass unsere Kleinen auf Nassfutter mit wechselndem Kotabsatz reagierten, vermutlich war das Dosenfleisch mit zuviel bindegewebigen Schlachtabfällen versehen. Wir füttern mit 8 Wochen ca 400 Gramm Fleisch pro Welpe als Tagesration. Wenn Sie Dosenfleisch verwenden möchten sollten Sie auf Qualität und Verträglichkeit achten. Selbst kochen ist natürlich auch eine Alternative
Freitag, 21. Dezember 2018
Ja was füttern Sie denn jetzt?....
Eine Frage die immer wieder aufkommt: "Ja, was füttern Sie denn jetzt?".
Welpen haben ihren Preis. Neben den Kosten für die Zuchttauglichkeit der Hundemütter- und Väter ist die Ernährung ein wesentlicher Faktor. Tatsache ist, wenn nix gutes reinkommt...kommt auch nix dabei raus. Wir füttern neben Fertigfutter auch immer und insbesondere in besonderen Lebenssituationen wie Zucht und Leistung selbst zubereitete Rationen. Dazu geben wir entweder rohes Fleisch und Zutaten oder gekochte Nahrung in den Napf. Gekochte Lebensmittel haben den Vorteil frei von unerwünschten Keimen zu sein. Wichtig für unsere Kleinsten und Hundemütter.
Rohes Fleisch ist toll allerdings manchmal einfach keimbelastet.
Ration für die säugende Hündin aus fetten Putenresten mit Reis und Möhre-Apfel, Oregano aus dem Garten.
roh geht es aber auch:
Trockenfutter füttern wir an Welpen erst ca mit dem 3- Lebensmonat
Donnerstag, 6. Dezember 2018
Alternative Fleischdose oder gekochte Nahrung
Unsere Welpen vertragen das ebenso gut wie die Rohfütterung.
Wir füttern wie bei der rohen Ration immer auch eine kleine Menge Ballaststoff Fasern dazu wie z.b. Futterzellulose von Lunderland..dazu für jeden Welpen 1 TL selbstgemachtes Apfel-Möhrenmus roh.
Einmal am Tag gibt huminstoffhaltige Sachen wie Trinkmoor oder Futtertorf ( für Ferkel). Huminstoffe binden unerwünschte Schadstoffe. Ich mische auch Kanne Brottrunk oder Effektive Mikroroganismen dazu für eine stabile Darmflora. Gerne nehmen unsere Kleinen auch Platinum Nassfutter und softes Trockenfutter (a. ab der 6 Woche) an. Der Vorteil bei Platinum Nassfutter ist es ist schonend im eigenen Saft gegart und hochwertig wie selbst gekocht.Platinum muss man nicht mit Kohlehydrat Beilagen reichen.
Rezept Welpenfutter mit Dosenfleisch:
Samstag, 23. Dezember 2017
was füttern und was wenn es ein Problem gibt?
Also, wichtig ist für mich bei der Hundefütterung:
1. der Hund muss nicht fressen was ich toll finde, sondern was er mag und verträgt
2. Gassibekanntschaften wissen sowieso alles besser, bloss das Futtermanagement nicht diskutieren
3. es gibt sehr viele Futtermethoden und Strategien, es gibt nicht "Die eine, richtige Methode"
4. wenn Sie Lebensmittelqualität füttern sind Sie schonmal auf der sicheren Seite
im allgemeinen bin ich für eine naturbelassene Frischfütterung, das kann gekochte Nahrung oder rohes Futter sein..wichtig ist dabei ob der Hund es mag und verträgt. Und: das kann sich auch ändern! Hunde können Unverträglichkeiten entwickeln oder ein gewohntes Futter auf einmal verschmähen. Bei uns im Rudel ist es so dass die meisten Hunde alles futtern das wir ihnen servieren und dies auch alles vertragen und verwerten. Das ist gut im Schlittenhunderudel denn wir sind darauf angwiesen dass die Hunde genug Energie und Flüssigkeit aufnehmen. Wir üben das früh und kennen auch Futterprobleme bei unseren Welpen in der Aufzucht nicht.
Die gute Qualität aller Futtermittel ist stets das A und O
Wenn einmal ein individuelles Problem auftaucht versuche ich immer eine individuelle Lösung zu finden. Unsere Yngver hatte während einer Trächtigkeit ein Gallenproblem entwickelt und Schlamm in einer entzündeten Gallenblase. Sie verweigerte oft das Fressen da sie Bauchschmerzen hatte. Nach einer Antibiose und Schmerztherapie habe ich ihr einige Zeit IBderma Hyposens von Lupovet gefüttert, heute frisst und verträgt Yngver wieder unser reguläres Futter. Bei allen irgendwie gearteten Darmstörungen einzelner Hunde koche ich erst eine Diätnahrung mit Reis/Fleisch und Gemüse und baue dann andere Komponenten langsam wieder in die Ration ein, wie das bewährte IBderma Hyposens das nur aus wenigen Komponenten auf Basis von Ziegenfleisch und Tapioka besteht oder Bosch sensitiv Lamm und Reis.
Regulär füttern wir erwachsenen Hunde einen Anteil Trockenfutter und geben dazu eine Fleischration, roh oder gekocht, auch mal Dosenfleisch pur. ..dazu auch Milchprodukte wie Kefir und Eier.
als Fette geben wir meisten tierische Fette dazu, auch Fischöl.Trockenfutter weichen wir meistens ein, ausser einer unserer junge Rüden verweigert mal wegen einer heissen Hündin das Fressen, dann füttere ich diesen Hund mehrmals täglich aus der Hand, oft gibt sich das wenn die Rüden älter werden und sie fressen dann kontinuierlich gut.
Machen Sie sich keine Sorgen, wenn ein Hund gut gedeiht, gut aussieht und keine Probleme hat ist Ihre Fütterung für Ihren Hund in Ordnung. Lassen Sie sich nicht von anderen verunsichern. Man sieht ob es einem Hund gut geht.
Mittwoch, 6. Dezember 2017
wieder mal alles umwerfen
Daher müssen wir nun wieder mal wie oft die letzten 15 Jahre die Futterpläne neu berechnen und kombinieren. Nicht zu vergessen: Zeolith und Huminsäuren müssen allerdings aufgrund der hohen Pestizidbelastung unserer und der Nahrung unserer Tiere sein, auch Fleisch ist belastet und viele landwirtschaftliche Produkte sowie Milch und Milchprodukte. Inzwischen testet die Stiftung Warentest Trockenfutter auch auf Schadstoffe wie Glyphosat und Ampa, das begrüsse ich sehr.
Donnerstag, 22. Juni 2017
Omega 3 Fette in der Ernährung von Hund und Mensch
Seefische sind heute mit allerlei Schadstoffen belastet wie z.B. Schwermetallen und PCB. Wer einen Ausgleich für die in unserer Nahrung übermässig vorhandenen Omega6 Fettsäuren herstellen möchte ist auf essentielle Omega 3 Quellen wie Algen oder fetter Seefisch angewiesen. Andere pflanzliche Öle ausser Algenöl können dies nicht leisten oder müssten in übermässigen Mengen verzehrt werden. Hunde können aus pflanzlichen Omega 3 Quellen kein DHA bilden.
"Zitat: "
Unpassende Öle
Hunde haben einen gewissen Bedarf an essenziellen Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind in natürlichen Beutetieren in ausreichender Menge und vor allem in einem idealen Verhältnis enthalten. Leider hat die konventionelle Haltung (s. g. Massentierhaltung) einen negativen Effekt auf die Fettsäurenzusammensetzung der Schlachttiere. Aus diesem Grund müssen BARF-Rationen mit Omega-3-Fettsäuren-lastigen Ölen ergänzt werden. Aufgrund der bereits genannten Gefahr der Lipidperoxidation sollten diese Öle auch nur zu diesem Zweck und in geringen Mengen eingesetzt werden. Am besten eigenen sich hierfür Fischöle, weil darin bestimmte Fettsäuren (z. B. EPA, DHA) in einer Form vorliegen, die der Hund direkt nutzen kann. Bei Pflanzenölen ist dies nicht der Fall. Dort muss der Hund selbst die Umwandlung vornehmen. Allerdings kann er das nur in geringem Umfang. Hinzu kommt, dass Pflanzenöle nachgewiesenermaßen das Fortschreiten von Nierenerkrankungen begünstigen, weshalb es sicher sinnvoll ist, sie auch bei gesunden Tieren gar nicht erst einzusetzen. Sonnenblumenöl, Maiskeimöl oder Olivenöl sind daher ungeeignet. Aus diesem Grund sollte das Futter am besten Fischöle (1 % der Ration) oder gar keine Öle enthalten. In letzterem Fall kann der Tierhalter das Öl ganz einfach selbst ergänzen."Zitat Ende", Quelle:http://mashanga-burhani.blogspot.de/Da ich selbst aus gesundheitlichen Gründen Fischöl verwende habe ich einmal eine Fischölkapsel geöffnet und leider schmeckt und riecht dieses Produkt deutlich fischig, ein Zeichen dafür dass die Fettsäuren schon zum teil oxidiert sind. Es sollte wenig nach Fisch riechen und schmecken wie ich gelernt habe.
Dienstag, 23. Mai 2017
vor und nach BARF und dahinter
Unsere Hunde brauchen Kalorien..
Carnivoren wie Hunde können theoretisch auch angegammelte Beute verspeisen (Aas). Darum haben sie eine wirklich starke Magensäure mit einem PH Wert von teilweise 1. Manchmal ist die Beschaffenheit der Magensäure so verändert und es können sich Keime aus der Nahrung im Darmtrakt des Tieres vermehren und krank machen. (Dass die Fütterung in Kombi dennoch klappt liegt wohl an der robusten Natur unserer Vierbeiner, oder an guten Probiotika.)













